Der Freiburger Künstler Reiner S. "Schlenki" hat 60 Minuten lang bei der ARTIK auf einem Stuhl gesessen. Nach dieser spektakulären Performance stellen sich zwei Fragen: Wie viel Qual erträgt ein Mensch? Und was soll das alles?
Seit wenigen Stunden ist er nun in seinem Leben zurück. Reiner steht ruhig neben dem Grill, auf dem die in Künstlerkreisen beliebten leicht scharfen Merguez der Metzgerei Lindner bruzzeln und schmunzelt über unsere Fragen. "Du siehst miserabel aus", sagt seine Frau Birgit. "Zweifle niemals", sagt Schlenki. Als die Ausstellung am Samstag vergangener Woche schließlich unter lautem Getöse zu Ende ging, war "The Artist Is Present" nicht nur die längste Performance, die jemals bei der ARTIK aufgeführt wurde - es waren auch viele Menschen die das Live verfolgt haben, und weitere Tausende, wenn nicht sogar Millionen, haben die Performance im Internet gesehen. Viele der bekannten Künstler, die alljährlich die ARTIK besuchen, haben sich zu Reiner S. gesetzt, sogar der allseits beliebte aber auch gefürchtete Kritiker Chrischtel H. wurde gesichtet, der sich allerdings nicht auf den Stuhl traute.
Chrischtel fragt: "Warum nennt man das Kunst und nicht Psychotherapie?". Reiner S. darauf: "Der beste Metzger der Stadt wurstet sehr kunstvolle, sehr gute Würste. Solange er das in seiner Metzgerei tut, ist er nur ein sehr guter Metzger. Wenn er das aber auf der ARTIK tut mit einer Absicht, die übers Wursten hinausgeht, ist er ein Künstler."
Seit wenigen Stunden ist er nun in seinem Leben zurück. Reiner steht ruhig neben dem Grill, auf dem die in Künstlerkreisen beliebten leicht scharfen Merguez der Metzgerei Lindner bruzzeln und schmunzelt über unsere Fragen. "Du siehst miserabel aus", sagt seine Frau Birgit. "Zweifle niemals", sagt Schlenki. Als die Ausstellung am Samstag vergangener Woche schließlich unter lautem Getöse zu Ende ging, war "The Artist Is Present" nicht nur die längste Performance, die jemals bei der ARTIK aufgeführt wurde - es waren auch viele Menschen die das Live verfolgt haben, und weitere Tausende, wenn nicht sogar Millionen, haben die Performance im Internet gesehen. Viele der bekannten Künstler, die alljährlich die ARTIK besuchen, haben sich zu Reiner S. gesetzt, sogar der allseits beliebte aber auch gefürchtete Kritiker Chrischtel H. wurde gesichtet, der sich allerdings nicht auf den Stuhl traute.
Chrischtel fragt: "Warum nennt man das Kunst und nicht Psychotherapie?". Reiner S. darauf: "Der beste Metzger der Stadt wurstet sehr kunstvolle, sehr gute Würste. Solange er das in seiner Metzgerei tut, ist er nur ein sehr guter Metzger. Wenn er das aber auf der ARTIK tut mit einer Absicht, die übers Wursten hinausgeht, ist er ein Künstler."
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